Ich habe mich stark an dem Leitfaden
https://www.kirchenkreis-hy.de/sterbebildchen-gestalten-und-drucken-so-werden-sterbebilder-zu-bleibenden-erinnerungen/ orientiert, der die wichtigsten Punkte zu Aufbau und Wirkung gut erklärt. Das hat mir geholfen, mich nicht in Details zu verlieren und zuerst die Kernelemente festzulegen.
Ich habe zuerst ein ruhiges Porträtfoto gewählt und danach erst Text und Symbolik ergänzt, nicht umgekehrt. Weniger Inhalt pro Seite wirkte am Ende deutlich würdevoller als ein vollgepacktes Layout.
Beim Spruch habe ich keinen Standardvers genommen, sondern einen Satz, den die Person selbst oft gesagt hat. Das hat dem Ganzen eine stille, aber sehr persönliche Note gegeben.
Wichtig war für mich auch die Papierwahl, weil sich die Haptik stark auf die Wirkung auswirkt. Mattes, leicht strukturiertes Papier fühlte sich stimmiger an als glänzendes.
Ich habe zusätzlich vor dem finalen Druck ein Muster bestellt, um Farben und Lesbarkeit zu prüfen. Dabei sind mir noch zwei kleine Fehler aufgefallen, die ich sonst übersehen hätte.
Rückblickend war die größte Hilfe, mir eine klare Linie vorzunehmen: ruhig, lesbar, persönlich – aber nicht dekorativ. So entstand ein Sterbebildchen, das sich richtig angefühlt hat.